Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) wurde 1948 als Partei der dänischen Minderheit im Landesteil Schleswig und der nationalen Friesen in Nordfriesland gegründet.
Der SSW orientiert seine Politik eng an der
gesellschaftlichen und politischen Entwicklung in Skandinavien. So
bringen wir wichtige neue Impulse in die Politik in Schleswig-Holstein
ein - beispielsweise in der Arbeitsmarkt-, Sozial- und Bildungspolitik.
Bei der Landtagswahl im September 2009 errang der SSW 69.701 Stimmen (4,3 %).
Auch auf kommunaler Ebene in Schleswig-Holstein ist der SSW eine
starke Kraft. Er tritt traditionell zu Kommunalwahlen in den drei
nördlichen Kreisen sowie in den kreisfreien Städten Flensburg und Kiel an. Dabei bekommt er in den
nördlichen Kommunen teilweise über 20 % der Stimmen. Bei den letzten Wahlen zu den Kreis- und Gemeindeparlamenten im Mai 2008 errangen die kommunalen Politikerinnen und Politiker des SSW über 200 Sitze in 77 Gemeinden, 5 Sitze im Kreistag Nordfriesland, 8 Sitze im Kreistag Schleswig-Flensburg, 3 Sitze im Kreistag Rendsburg-Eckernförde, 9 Sitze in der Ratsversammlung der Stadt Flensburg und ein Mandat in Kiel. Auf die Zahl der Mitglieder bezogen ist der SSW mit seinen rund 3.500 Mitgliedern die drittstärkste Partei in Schleswig-Holstein. |
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